
Hier finden Sie Erläuterungen und Definitionen zu wichtigen Fachbegriffen.
TNIB
Das Kürzel TNIB steht für "Trusted Network Internet Business".
Average (Abrechnungsmethode)
Der Datentransfer wird alle 5 Minuten ermittelt und am Ende des Monats wird daraus der durchschnittlich verbrauchte Datentransfer (in Mbit/s) ermittelt. Es wird nur der höhere Wert von ein- und ausgehendem Datentransfer verwendet.
95th Percentile (Abrechnungsmethode)
Alle 5 Minuten wird die verbrauchte Bandbreite gemessen und der höchste Wert ermittelt. Am Ende eines Monats werden alle sog. Peak-Werte verwendet, die 5 höchsten werden gestrichen und der verbleibende höchste Wert (in Mbit/s) wird abgerechnet.
Flatrate (Abrechnungsmethode)
Es gibt bei der flat-Abrechnung nur fix-Kosten mit denen Sie fest kalkulieren koennen. Somit haben Sie immer eine gute Uebersicht ueber Ihre Kosten.
Pro Gigabyte (Abrechnungsmethode)
Bei dieser Abrechnungsmethode erhalten Sie jedes angefangene Gigabyte in Rechnung gestellt. Diese Methode ist sehr genau und beinhaltet den gesendeten sowie den empfangenen Datentransfer.
Backbone
Englische Bezeichnung für Rückgrat • ein Backbone ist der Hauptstrang / die Hauptstraße eines Netzwerks und verbindet die PoPs eines INTERNET Service Providers untereinander. Stern- und ringförmige Backbones tauchen sehr häufig auf.
DE-CIX
Die Abkürzung "DE" steht für Deutschland, "CIX" für "Commercial Internet EXchange" • Zunächst schlossen sich in Nordamerika die größten Netzbetreiber zu einem kommerziell orientierten Internet-Backbone zusammen, um unter dem Namen "CIX" den Datenaustausch zwischen ihren Internet-Netzen zu realisieren. Die deutsche Variante wurden 1975 in Frankfurt geschaffen, um den innerdeutschen Datentransfer zu verkürzen. Dazu haben sich alle deutschen Provider - außer der Telekom - im eco (Electronic Commerce Forum) zusammengeschlossen. Das Forum betreibt im Auftrag seiner mehr als 60 Mitgliedsfirmen den DE-CIX in Frankfurt.
Peering
Bezeichnung für das Zusammenschalten zweier Teilnetze im Internet ohne gegenseitige Gebührenverrechnung der Netzbetreiber untereinander. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass die Verkehrsströme von einem Netz zum anderen in etwa gleichgewichtig sind. Mit Peering-Point wird der geographische Ort bezeichnet, an dem der Netzübergang stattfindet. In einem Peering-Abkommen werden die rechtlichen Modalitäten des Peerings erfasst. Hierzu gehören z.B. das geschätzte Verkehrsaufkommen, die Verteilung der Kosten für den Aufbau und den Unterhalt des Peering-Points sowie das Vorgehen bei technischen Defekten.
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